Wie findet man euch im Internet?
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Da gibt es mehrere Möglichkeiten.
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Die letztgenannte Methode ist die sicherlich einfachste, aber auch die vollkommen überflüssigste. Hey, ihr wollt doch Geld mit eurer Musik verdienen und nicht nur proben, proben, proben, bis ihr blutige Figer und dicke Köpfe habt. Jeder Spieler - egal ob nun Musiker, oder Sportler - will sein Können anderen präsentieren. Sicher gibt es auch Trainingsweltmeister, die lieber in der eigenen Sporthalle oder im eigenen Proberaum sitzen bleiben wollen, aber die sind glücklicherweise rar gesät.
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Also raus aus dem Proberaum und rein ins World Wide Web.
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Webseiten sind eine tolle Form, um sich zu präsentieren. Einmal ins Internet gestellt, stehen sie dort meist jahrelang - ohne Pflege. ausser man hat einen echten Webprofi im Team, der einem die Arbeit mit dem programmieren abnimmt oder man verschafft sich einen Webbaukasten, oder nutzt einfache Angebote, wie z.B. Beepworld. 20 kostenlose Seiten ins Internet stellen, mit massig Werbung drauf und einer Heidenarbeit dass die eigene Band auch relativ zeitnah zum Einstellen gefunden wird, wenn man den Bandnamen eingibt.
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Nein, das will wohl niemand.
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Bleibt als Alternative ein Blog. Ich selbst war jahrelang Verfechter von Webseiten, statischen Gebilden, die nicht allzuviel Wartung gebraucht haben. Aber irgendwann hatte ich dann auch mal ein Thema, bei dem ich fast alle zwei bis drei Tage irgendetwas hochgeladen habe. Quelltext umgeschrieben, abgespeichert, hochgeladen. Mit der Dauer habe ich dann nach einer alternativen Methode gesucht, bei dem der Verwaltungsaufwand eben nicht so hoch ist. Damals fand ich Blogger.com. Ganz einfach zu Erstellen, da es sich hierbei um eine Partnerseite von Google handelt. Auch Google Werbung konnte man da ganz leicht einbinden. Aber irgendwann habe ich dann festgestellt, dass das auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Also habe ich mich weiter kundig gemacht und stiess auf WordPress.
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WordPress ist mit Abstand die tollste Blogsoftware, die mir je untergekommen ist. Viele Erweiterungen, die man einmalig hochlädt, aktiviert und dann nutzt - genial einfach, einfach genial. Texte schreiben, so wie z.B. dieser hier ist wirklich einfach. Einloggen, auf den Menüpunkt Schreiben klicken, dann auf Artikel und loslegen. Wenn ich da an früher denke… Ich glaub, ich weiss mittlerweile, wo ich meine grauen Haare herhabe.
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Und wenn mir das Design irgendwann mal auf den Keks gehen sollte, dann brauch ich nicht wieder stundenlang im Quellcode herumzubasteln, sondern lade mir einfach eines der unbegrenzt zur Verfügung stehenden frei erhältlichen WordPress Themen herunter, lade es per FTP-Client auf meinen Webspace und klicke es einfach an. Schwupps, habe ich eine “neue” Internetseite.
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Blog oder Webseite, was nutzt Ihr?
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Bloggen, Webseite
Ihr habt es geschafft - euer erster Auftritt ist beendet. Die Zuschauer waren begeistert und nun
verläuft sich alles, weil ihr euer Equipment zusammenpackt…..
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Ja, so läuft das meistens ab. Einige Leute werden nicht mehr auf eure Konzerte kommen, andere dahingegen schon. Dass ihr nicht alle Zuhörer begeistern und zu Fans machen könnt, ist wohl klar. Doch beim Zusammenpacken eurer Sachen verschenkt ihr die Möglichkeit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Lasst euer Zeug doch stehen, das läuft euch schon nicht davon.
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Denkt doch einfach mal drüber nach, wie einfach es wäre, weiterhin Kontakt zu halten!? Da fallen einem sicher noch viele Möglichkeiten ein, oder etwa nicht?
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Beauftragt jemanden aus eurem Bekanntenkreis Fotos, oder gar Videos von eurem Auftritt zu machen und legt eine Liste aus, in dem sich jeder mit seiner Email-Adresse eintragen kann, wenn er die Bilder oder die Videos haben möchte. Einfacher geht es kaum noch.
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Welche Möglichkeiten nutzt ihr, um in Kontakt zu bleiben?
Ihr habt geprobt, komponiert, getextet und seid euch sicher, dass eure Musik auch anderen gefällt?!
Doch wo auftreten und seine Stücke präsentieren?
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Hier sieben Tipps, wie ich vorgehen würde, wenn ich noch keine Erfahrungen in der Richtung hätte:
- andere Bands fragen
- in lokalen Tageszeitungen nachschauen
- im Internet nachschauen
- Metal Musik Magazine kaufen und durchforsten
- selber im Internet inserieren
- in der lokalen Zeitung inserieren
- Plakate in der Umgebung anschauen
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Wie würdet ihr vorgehen?
In vielen SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) Blogs liest man von Nischen. Nische hier, Nische da. Immer geht es darum eine Nische zu finden, in der man dann das “große” Geld verdienen kann / soll / muss.
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Ich glaube, dass hier ist keine “Nische”, aber Geld kann man trotzdem mit der (Metal) Musik verdienen. Dazu bedarf es allerdings einiges an Hintergrundwissen. Die allermeisten Musiker gehen ein- bis zweimal die Woche in ihren Proberaum, basteln an verschiedenen Stücken herum, kommen vielleicht auch mal raus und treten irgendwo auf. Doch das “große Geld” bleibt versagt, da man kein Vitamin B hat, oder einfach zu träge ist, sich um andere Absatzmöglichkeiten zu kümmern.
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Da wird dann mal ein Demotape an den Rock Hard, den Metal Hammer oder sonstwohin geschickt und dann wundert man sich, wenn keine Resonanz kommt. Über den Daumen gepeilt schätze ich, dass die Redaktionen der besagten Metalmagazin so 2000 bis 3000 Demotapes pro Tag bekommen und überhaupt nicht wissen, was Sie sich zuerst anhören sollen?! Eine gewisse Vorauswahl - eben mit Vitamin B - ist da wohl vonnöten.
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Und welche Band hat das schon wirklich?
Wieso denn noch ein Metal Musik Blog? Es gibt doch schon fast 80 Millionen im Internet.
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Sicher, die Frage habe ich mir anfangs auch schon gestellt und dann noch so ein “bekloppter Name” für diesen Blog - Flugrausch. Dabei hat Flugrausch doch gar nichts mit Metal zu tun. Eher mit dem Fliegen, Fliegern, oder Urlaub?!
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Doch wer schon einmal auf einem Metalkonzert war, weiss, dass man dort auch abheben kann. Wenn der hämmernde Rhythmus in die Magengegend donnert, wenn das Blut kocht, man der Band zusieht und der Funke überspringt. Dann, ja dann hebt man ab. Abschalten, seinen Gedanken freien Lauf lassen. Eintauchen in die Musik. Ja, einen Rauch erleben und fliegen. Was gibt es Schöneres?
Willkommen im Flugrausch, dem Blog, bei dem die Ohren fliegen und der Bauch tanzt.